Etwas, was wir täglich machen ist Kommunizieren. Dennoch machen wir hier auch viele Fehler, die eigentlich leicht abzustellen wären. Häufig ist es einfach aber unser unbewusstes Verhalten, dass uns zu nervtätenden Gesprächspartnern macht...
Ihre eigenen Aussagen werden langweilig oder sogar nervig, wenn Sie viele Füllworte benutzen. Ständige äh,ehms usw. lenken von dem eigentlichen Inhalt ab. Hier hilft es oft schon, wenn Sie einfach etwas langsamer sprechen. Hierdurch haben Sie mehr Zeit, um ihre Worte gedanklich vorzubereiten und müssen weniger "Denklücken" füllen.
Noch schlimmer sind "rituelle" Floskeln. "Was wollte ich sagen: ...", "Ich sag mal so: ...", "Im Grunde genommen...". Solche Phrasen machen keinen Sinn, blähen das Gespräch künstlich auf, lenken ab - nerven, je mehr sie benutzt werden. Versuchen Sie, diese zu vermeiden!
Ihre Aussagen verlieren an Wert, wenn Sie sie selbst vorab relativieren. "Man kann da anderer Meinung sein, aber...", "Ich mag mich irren..." Dies ist in Diskussionen natürlich noch schlechter, als schon in einem normalen Gespräch.
Um Ihren Aussagen noch mehr Kraft zu geben, formulieren Sie sie als Ihre Aussagen und verstecken sich nicht hinter einer Gruppe oder der Allgemeinheit. Viele Menschen machen den Fehler, immer in der "man-Form" zu sprechen. "Da hat man das Gefühl...". Insbesondere wenn es um Ihre persönlichen Erfahrungen geht, ist das 'man' unpassend! Sprechen Sie möglichst immer in der Ich-Form.
Abgesehen von der Wirkung auf andere und die damit steigende Wertigkeit der Aussage, werden Sie damit ihr eigenes Selbstbewusstsein steigern.
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